Ju-Jutsu

Um die Jahrhundertwende wurde das Jiu-Jitsu - insbesondere durch japanische Matrosen eingeführt, auch in Europa bekannt. Die Griffe und Schläge wurden im Laufe der Zeit mit Ringergriffen und Boxtechniken vermengt und als Selbstverteidigung propagiert. Es entstand sozusagen ein "Europäisches Jiu-Jitsu".

Aus Jiu-Jitsu entstand Ju-Jutsu.

Das "Europäische Jiu-Jitsu“ war als nicht mehr zeitgemäß anzusehen. Somit war es dringend erforderlich, etwas Neues zu schaffen. Hochgraduierte Dan-Träger wurden damit beauftragt, die Voraussetzungen für eine effektive, moderne Selbstverteidigung zu erarbeiten. 1969 wurde das Ju-Jutsu offiziell eingeführt.
Das neue System geht nicht vom Angriff aus, sondern primär von den Selbstverteidigungstechniken. Es wurden Techniken aus dem Judo, Karate, Aikido dafür ausgesucht.

Ju-Jutsu (Ju = nachgeben, ausweichen, Jutsu = Kunst, Kunstgriff)  ist ein 1969 neu eingeführtes, modernes SV- System, das sich ständig den aktuellen Gegebenheiten und Anforderungen anpasst und den Anspruch erhebt, eine moderne und wirkungsvolle Selbstverteidigung zu sein. Und weil Ju-Jutsu so effektiv ist, wurde es bei den Polizeien der Länder und dem Bundesgrenzschutz als dienstliches Pflichtfach eingeführt.

Last update: 24.09.2018